Dolomiten-Cross 2011
3 Männer, 1Frau, 4 Bikes, 4 schwere Rucksäcke, aber 1 gemeinsames Ziel. Die bleichen Berge im Norden Italiens auf den schönsten Trails mit den spektakulärsten Bergpanoramen zu durchkreuzen. Eine weitere gemeinsame Vorstellung war es, nur auf Berghütten zu übernachten, um so den Bergen immer nah und der Zivilisation so fern wie möglich zu sein.
Ein Blick auf die Übersichtskarte und die in meinem Kopf bis dato gewonnenen Erfahrungen (zu Bike und zu Fuß) einiger Teilgebiete dieser einmaligen Bergwelt führten mich recht schnell zu der Entscheidung, die Runde in St. Vigil starten zu lassen, mehr oder weniger im Uhrzeigersinn die Hot Spots einzubinden, um schließlich wieder in St. Vigil anzukommen.
7 Etappentage wurden in der Gruppe beschlossen und ich habe mehrere Tage und viele Stunden die Karten auf spektakuläre und zugleich befahrbare Passübergänge, Einkehrmöglichkeiten, Massivumrundungen, Hüttenstandorte, Alternativrouten für schlechtes Wetter, mangelnde Kondition etc. überprüft, später dann im Geiste mit dem Finger auf der Karte abgefahren, mit Googlefotos abgeglichen, mit dem Kartenmessgerät die Entfernungen und mit dem Zählen der Höhenlinien die Circa-Tourdaten zusammengetragen.
Ergebnis: 7 knackige Etappen, kein Pausentag, 2 eingeplante Gondelfahrten, ausschließlich Hüttenübernachtungen, insgesamt 3 Alternativrouten. Highlight wie Pragser Wildsee mit Seekofel, Plätzwiesen mit Hoher Gaisl und Cristalloblick, 3 Zinnenblick, Senneshochplateau, Fanesalmen, Sellaumrundung, Bindelweg, Langkofelumfahrung, Seiser Alm, Geislerspitzen von der Broglesalm und Adolf-Munkel-Weg standen auf dem Trailprogramm.